Mittwoch, 29. September 2010

Rezept: Tamagoyaki (jap. gerolltes Omelette)

Tamagoyaki ist ein gerolltes Omelette, das leicht süßlich schmeckt. Es wird in Japan sehr gerne gegessen und ist auch ein sehr beliebter Bestandteil eines Bentos. Jelly und Bean würden es am liebsten jeden Tag essen. 
Es gibt eine spezielle rechteckige Pfanne, mit der man das Tamagoyaki macht, aber es klappt auch in einer normalen runden Pfanne, nur bekommt man dann keine Rolle, die so schön ist wie auf dem Foto, aber schmecken tut es natürlich trotzdem.

Man braucht dafür:
2        Eier
50 ml Wasser
eine Prise Dashi-Pulver (kann man auch weglassen)
1/2 Eßl. Zucker
1/8 Teel. Salz
 Zuerst verrührt man alle Zutaten bis der Zucker aufgelöst ist.
Nun ölt man die Pfanne gut ein und heizt sie auf mittlerer Hitze vor.
Die Pfanne ist heiß genug, wenn man mit einem Stäbchen etwas von dem Eigemisch in die Pfanne streicht und das Ei sofort gerinnt, wie auf dem Foto.Eventuell die Hitze zurückschalten, da die Pfanne beim Braten nicht zu heiß sein darf. Das Tamagoyaki soll nicht bräunen.
Jetzt gießt man etwas von dem Eigemisch in die Pfanne, und zwar so viel, daß der Boden der Pfanne gerade bedeckt ist.
Das Ei stocken lassen. Wenn die Unterseite fest geworden ist und die Oberseite noch flüssig ist, ist es Zeit mit dem aufrollen anzufangen. Dazu benutzt man am besten einen Pfannenwender.
Man fängt oben an und klappt das Omelette wie auf dem Foto Richtung Pfannenstiel. 
Auf dem Foto ist die Eirolle am unteren Pfannenrand angekommen. Noch kurz mit dem Pfannenwender die Eirolle in Form bringen, in dem man sie etwas gegen den unteren Pfannenrand drückt.
Die Rolle nach oben schieben und die Pfanne nochmals ölen.





Jetzt wieder einen Teil des Eigemisches in die Pfanne geben. Dabei die Eirolle ein kurz anheben, so daß auch unter die Rolle Eigemisch kommt.
Nochmals aufrollen und die Vorgänge so oft wiederholen bis das Eigemisch aufgebraucht ist.
 Das Tamagoyaki ist nun fertig. Es muss eventuell noch etwas in der Pfanne garen, wenn man sieht, daß das Ei noch nicht komplett gestockt ist. Dazu den Herd schon ausschalten. Zum Servieren in ca. 2cm breite Stücke schneiden.




Tipp:
- Man muss besonders gut auf die Hitze achten, da das Tamagoyaki nicht bräunen soll. Wenn man merkt es wird zu heiß, die Hitze sofort runterschalten und die Pfanne von der Herdplatte entfernen. Bei meinem Herd gibt es 9 Stufen. Ich heize auf 7 vor und brate auf 5. Vielleicht hilft das ein bisschen.

Es braucht ein wenig Übung ein schönes Tamagoyaki zuzubereiten, aber wenn man den Dreh heraus hat, dann geht es sehr schnell.

29 comments

12. Januar 2011 um 16:26

Du machst wirklich ganz tolle Sachen und hast in jedem Fall 3 neue Fans. Seit ich Deinen Blog entdeckt habe mache ich auch Bento ähnliche Boxen. Meine Kinder freuen sich :-))

LG
Sandra

12. Januar 2011 um 17:24

Danke und herzlich Willkommen bei meinem Blog, Sandra!
Es ist immer schön, wenn sich die Kinder beim Anblick und Genießen eines selbstgemachten Bento freuen! Ich hoffe, du findest hier Anregungen für deine Bentos. Wenn du Fragen hast, gibt mir einfach bescheid.

LG
charsiubau

26. April 2011 um 18:57

Huhu, ich hab da mal ne Frage und zwar habe ich mir von j-box eine Tamagoyaki Pfanne gekauft die war ziemlich günstig und das merkt man auch. Ständig wird das Ei ganz dunkel auch wenn ich die Hitze ganz klein stelle. Kann es sein das die eventuell nur für einen Gasherd geeignet ist? Das schlimmste ist das das Ei schon mal anbrennt auch mit Öl und dann schmeckt es gar nicht mehr.
Ich habe noch eine kleine runde Spiegeleipfanne aus dem Supermarkt, in der wird es perfekt. Die ist auch viel dicker und stabiler verarbeitet oder meinst Du es liegt vielleicht eher daran?

26. April 2011 um 21:38

@bakeneko:
Bei Pfannen generell ist es so eine Sache. Da bin ich auch immer ganz wählerisch.
Also, wenn das Ei in deiner Pfanne anklebt, ist das schon mal nicht so gut :( Dass es ganz dunkel wird, kann eigentlich nur an der Hitze liegen, ob sie nun von Gas oder was auch immer kommt, glaube ich ist egal, oder? Versuche mal die geölte Pfanne auf niedriger Stufe aufzuwärmen. Wenn du die Hand drüber hälst und meinst, es wird gut warm, kannst du das Ei schon hineingeben. Es sollte nicht gleich Brutzelgeräusche machen und dann langsam stocken lassen, wenn Blasen unter dem Ei entstehen, wird es schon langsam zu heiss. Bei Bedarf einfach von der Herdplatte nehmen, evtl. kurz auf ein feuchtes Tuch stellen, damit die Pfanne nicht mehr zu heiss ist.
Wenn das alles nicht hilft, dann weiss ich auch nicht weiter und kann nur sagen: Die Pfanne taugt einfach nichts :( So leid es mir auch tut.
Also die Pfanne aus Düsseldorf, die ich verwende, ist wirklich gut und für 11,50 Euro auch noch einigermaßen günstig.
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Wenn du noch Fragen hast, melde dich einfach!

27. April 2011 um 14:57

Ok danke das werde ich dann nochmal testen. Ha, meine Schwester wohnt in Düsseldorf ich glaub die schick ich mal in einen Asialden *g* oder ich besuche sie einfach zum Shoppen, ist eh überfällig ;-)

27. April 2011 um 19:31

Ja, das ist ein guter Grund mal nebenbei in Düsseldorf gross einkaufen zu gehen ;))) wir waren auch vor kurzem da gewesen. Wollte auch noch darüber schreiben....aber erstmal ist der grosse Reisebericht fällig. Ach, ich bin ja manchmal so unorganisiert :(

28. April 2011 um 17:12

Echt? Na Dein Blog spricht aber nicht gerade dafür ;-) Du machst das schon super so und alles auf einmal ist ja auch doof so hast Du noch genug Lesestoff nach und nach für uns.

29. April 2011 um 20:13

@bakeneko: ....hehehehe....auf meinem Blog versuche schon alles ordentlich zu machen, ist ja schliesslich öffentlich, was sollen die Leute von mir denken ;))))
nee, auf meiner Festplatte ist so ein Durcheinander an Fotos, die alle irgendwie in ein Post wollen :) An Lesestoff wird es nicht mangeln, muss halt nur noch geschrieben werden :P

sanzu
17. September 2011 um 11:44

Hellou!
Ich hab mir bei j-list auch ne pfanne bestellt - und hab ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut, als sie ankam. Der Boden ist nämlich gewölbt :-) Die Pfanne schaukelt lustig auf der Herdplatte herum, aber die Tamagoyaki werden perfekt!
Sag einmal, warum machst Du denn noch Wasser in das Ei? Ich mach es eigentlich immer ohne und es wird gut. Gestern hab ich es mal mit probiert und hatte das Gefühl, dass das Ei schneller bräunt. War aber trotzdem wie immer obersuperlecker!

17. September 2011 um 20:27

@sanzu: Ach ja? Der Boden ist gewölbt? So eine Pfanne habe ich noch nicht gesehen. Vielleicht ist sie speziell für Gasherd oder so? Aber wenn die Tamagoyaki perfekt werden, dann ist es ja egal.
Das Rezept habe irgendwo mal vor Jahren gefunden und mache es seitdem immer so. Aber ich meine, dass das Tamagoyaki weicher wird mit Wasser. Kann mich da auch täuschen.

Katharina
9. November 2011 um 14:46

Also, ich habe mich heute auch mal am Tamagoyaki versucht und es ist irgendwie gründlich in die Hose gegangen. :( Da ich keine spezielle Pfanne fürs Tamagoyaki habe, habe ich einfach eine normale runde beschichtete Pfanne genommen und orderntlich eingefettet.
Trotzdem lies sich die Eimasse nur schwer vom Boden lösen, weil sie überall angepappt ist, und am Rand habe ich immer nur kleine Fitzel rausgeschabt, als ich versucht habe, mit dem Pfannenwender die Rolle zu formen. Alles in allem sah das Ganze nachher eher aus wie zu bleiches Rührei.

Hast du vielleicht einen Tipp für mich? :(

14. November 2011 um 11:57

Hallo Katharina,
Es tut mir leid, dass dir dir Tamagoyaki nicht gelungen sind. Eigentlich sollte es auch in einer runden beschichteten Pfanne gelingen, aber halt nicht so schön wie aus der eckigen Pfanne. Ich denke, es liegt höchstwahrscheinlich an der Beschichtung deiner Pfanne, dass alles so angepappt ist. Leider kann ich dir hier keinen anderen Tipp geben als es in einer anderen Pfanne zu versuchen, die vllt eine bessere Beschichtung hat.

LG
charsiubau

16. Februar 2012 um 09:35

Finally!
Also, ich habe die Tage mein erstes gelungenes Tamagoyaki probieren können. In einer "normalen" Bratpfanne hat es ja nie so geklappt, wie es sollte, deswegen habe ich mir bei Ebay eine Tamagoyaki-Form für Bratpfannen gekauft, die man einfach dort hineinlegen und darin das Tamagoyaki braten kann. Und siehe da - es hat funktioniert! Zwar sieht es noch nicht so schön perfekt aus wie bei deinen ganzen Bentos, aber das ist wahrscheinlich alles eine Sache der Übung. An den richtigen Zeitpunkt zum Rollen muss man sich herantasten und auch das Rollen an sich ist meiner Meinung nach nicht sooo einfach. Aber es wird. Sogar mein Freund, der Essens-Skeptiker, hat nach einem misstrauischen Blick auf die etwas zerfledderte Omelette-Rolle zugeschlagen und es hat ihm geschmeckt. ;-)

Ich freue mich und werde das jetzt öfter mal probieren, um einfach auch besser drin zu werden.

Liebe Grüße,
Katharina

20. Februar 2012 um 19:58

@Rena Hast du so eine Silikon-Form gekauft? Ich meine, sie auch schon mal gesehen zu haben. Freut mich, dass es damit besser klappt. Das Rollen bekommst du mit der Zeit auch noch richtig hin. Und Hauptsache, dass es schmeckt ;)

LG
charsiubau

21. April 2012 um 20:49

Diese tolle Anleitung hat mir heute zum perfekten, superleckeren Tamagoyaki verholfen.

Vielen Dank!

Liebe Grüße
Kristina

25. April 2012 um 08:24

@Kristina Freut mich sehr, dass dir das Tamagoyaki gelungen ist :)

23. Mai 2012 um 20:57

ich hab das rollen nicht hinbekommen. stattdessen ist es eigentlich eher rührei geworden, schmeckt aber fantastisch!

24. Mai 2012 um 12:15

@Lassiraan Das mit dem Rollen muss man wirklich üben, aber Hauptsache es hat geschmeckt!

Anonym
2. Juli 2013 um 15:45

Ich habe gestern den Blog endeckt und habe gleich angefangen zu kochen und es hat geklappt ich habe gleich zwei Bentoboxen damit gefüllt.
Ich hoffe nur meiner sis schmecken sie so gut wie mir nach ein paar anlaufen sahen sie sogar zimlich gut aus ich hoffe du bloggst weiter:)

MFG

Kathi

10. Juli 2013 um 17:55

@Anonym Danke für deinen Kommentar :)

Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Bento machen!
Jetzt während der Sommerferien wird es hier weniger neue Posts geben, aber wenn die Schule wieder anfängt, gibt es hier wieder Bento-Fotos :)

LG
charsiubau

6. Oktober 2013 um 13:28

danke fürs rezept :D hab heut mein erstes bento zusammengestellt ! :D Mal sehen wie darauf reagiert wird ;) :D

3. November 2013 um 18:28

also ich finde die japanische kultur wie das essen verdammt interesannt ^^
und lerne gerne immer wieder was neues ^^

1. Februar 2014 um 14:16

Hallo, ich habe mir vor ein paar Tagen bei Amazon eine Tamagoyaki Pfanne bestellt. Sie war zwar etwas teuer, aber ich habe heute versucht damit Tamagoyaki zu machen und es hat ganz gut geklappt. Das Ei klebte überhaupt nicht am Boden und lies sich sehr leicht aufrollen. Nur ich habe mir die Pfanne größer vorgestellt. Länge (ohne Griff): 18cm

6. Februar 2014 um 12:10

@Achim Hallo Achim,
es freut ich, dass du auf Anhieb eine Tamagoyaki-Pfanne gefunden hast, die super funktioniert. Ich hatte ja Pech mit meiner ersten :(

Verräts du mir vielleicht, welche es genau ist? Dann kann ich sie weiterempfehlen, falls jemand mal eine suchen sollte :)

LG
charsiubau

24. September 2014 um 01:30

Liebe charsiubau,
ich selbst mache sehr viele Bentos, und liebe japanisches Essen :)
Ich fange bgerade selbst an ein Blog zu schreiben und wollte fragen ob ich dieses Rezept mit auf meine Seite schreiben darf wenn ich ein Link zu den Rezept zu den Post schreibe.
Hier wäre der Link dazu
http://nekobentoblog.blogspot.de/

Finde das Rezept halt sehr gut :)
grüße Nana~

24. September 2014 um 21:55

@Nana Hallo Nana,
herzlichen Glückwunsch zu deinem Blog. Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

Du kannst gerne das Rezept verwenden und verlinken :)

LG
charsiubau

Anonym
6. Januar 2015 um 18:16

Hallo,
dein Tamagoyaki-Rezept ist echt klasse. Ich hatte keine spezielle Tamagoyaki-Pfanne und meine runden Pfannen haben alle irgendein Muster o.ä. auf der Bratfläche oder sind zu klein gewesen... Deshalb habe ich das Ganze auf einem Crepe-Eisen gemacht. Auf eine niedrige Stufe gestellt und wurden echt super. Vor allem konnte ich ein wenig versuchen die Omelettemasse rechteckig zu verteilen und so wurden es wunderschöne Tamagoyaki.

Ich habe heute übrigens schon drei Rezepte von deiner Seite ausprobiert: Tamagoyaki, Nutella-Kekse und Bubble-up-Pizza. Alles war superlecker und deine Anleitungen und Bilder verdienen ein großes Lob.

So viel Mühe, wie du dir gibst, das ist echt bemerkenswert!

Liebe Grüße
Dana

7. Januar 2015 um 22:02

@Anonym Hallo Dana,

danke für deinen netten Kommentar :)

Es freut mich, dass dir das Rezept gelungen ist, trotz der runden Pfanne.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren weiterer Rezepte.

LG
charsiubau

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