Donnerstag, 21. Oktober 2010

Rezept: Namasu (jap. süß-sauer eingelegter Rettich mit Karotten)

Wer Rettich gerne isst, sollte diesen erfrischenden, appetitanregenden Salat mal ausprobieren. Ich mache ihn immer, wenn ich einen Rettich gekauft habe. Dieser Salat dient in meinen Bentos als Lückenfüller, wie hier und hier. Und da er länger haltbar ist, hat man für einige Tage eine gesunde, leckere Zutat für das Bento im Kühlschrank.

Man braucht dafür:
300g Rettich
   50g Karotten
1 Teel. Salz
30 ml Reisessig
1 Eßl. Zucker
1 Teel. weißen Sesam

Den Rettich und die Karotte grob raspeln.
 Den Salz hinzufügen und 10 Min. ziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Zucker im Essig auflösen.
Den Rettich portionsweise gut ausdrücken.
Mit dem Essig-Gemisch verrühren und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Der süß-sauer eingelegte Rettich mit Karotte hält sich in einer Frischhaltedose im Kühlschrank mindestens eine Woche. 

6 comments

21. Oktober 2010 um 13:10

boah das zeug ist so lecker! Ich liebe es! <3 So ähnliche Rezeptur (blos ohne Sesam) kenn man als vietnamese pickles. http://wanderingchopsticks.blogspot.com/2007/10/do-chua-vietnamese-pickled-stuff-ie.html Das ist der Klassiker im vietnamesischen Banh Mi - Gericht. Ein spezielles belegtes Baguette-Brötchen. Man findet viele Bentos mit Banh-Mi. Mit diesem leckeren eingelegten Salat schmeckt es super. Und natürlich ist es perfekt als Lückenfüller im Bento! Ich werde es irgendwann mal mit Sesam probieren :)

21. Oktober 2010 um 18:05

Aha, in der vietnamesischen Küche gibt es das auch? Banh Mi kenne ich aus Paris, aber da war nur Karotte drin und leicht scharf, auch superlecker!

21. Oktober 2010 um 21:11

... oder als japanische Tsukemono. Ich liebe das Zeug unendlich.

21. Oktober 2010 um 21:50

hehehehe...jetzt hab ich noch mal geschaut, wie der Salat richtig heißt. Namasu ist der Name. Ich habe das Rezept vor Jahren mal aufgeschrieben, aber ohne den japanischen Namen.
Tsukemono, meine ich, ist stückiger und wird anders zubereitet. Und dann gibt es ja noch Sunomono. Egal für mich ist das alles eingelegtes Sauerzeugs ;P

22. Oktober 2010 um 09:56

Banh Mi IST vietnameische Küche ;-) In Paris leben sehr viele Vietnamesen - gilt als kulinarische Hochburg, was vietnamesisches Essen (mit einem eigenen Stadtviertel) angeht. Das Wort Banh Mi heißt übersetzt eigenltich nur "Brot". Meistens sagt man je nach Füllung dann "banh mi thit" Also Brötchen mit Fleisch, oder "banh mit cha lua" (also mit einer Art Wurst aus Schweinefleisch) usw. Standardtopping ist eben dieses saure Gemüse, eventuell Streichwurst (pate) Chili und Koreander. Das Brot ist auch speziell und kein handelsübliches Baguette... Ich hab gelesen, dass in Berlin der erste echte Banh-Mi-Shop aufgemacht hat - das ist in Amerika ja der Renner. Schade, dass ich so weit weg wohne u_u

Danke für den Namasu-Begriff. Es gibt echt voll viele Variationen *_*

26. März 2015 um 18:25

Sieht super lecker aus, muss ich unbedingt selber testen :)

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