Donnerstag, 25. November 2010

Produkt-Info: Zakkoku (Mischung aus Saaten und Körnern)

Ich habe schon vor längerer Zeit etwas über Zakkokumai gelesen. Zakkokumai ist gekochter Reis, der eine kleine Menge Saaten und Körner enthält. Der weiße Reis sieht dadurch nicht mehr so langweilig weiß aus und er bekommt auch ein anderes "Mundgefühl" beim Essen durch die Körner. In Japan wird Zakkoku in kleinen Päckchen verkauft, die man einfach vor dem Kochen zum Reis gibt. Es gibt verschiedene Sorten, die entsprechend andere Körner oder auch Bohnen wie Adzuki (färbt den Reis sogar leicht rötlich) enthalten. Ich habe in vielen Asia-Shops danach gesucht, aber leider nichts gefunden. Vor kurzem habe ich dann diese Packung beim Durchstöbern unseres Asia-Shops entdeckt. Das Produkt der Marke GREENMAX kommt aus Taiwan und erinnerte mich sehr an das Zakkoku, was ich im Internet gesehen hatte. Also habe ich es auch gleich mitgenommen. Nach einem genaueren Blick auf die Zutatenliste muss ich sagen, dass der Inhalt dem jap. Zakkoku ähnelt.

Es besteht aus einer Mischung von 11 verschiedenen Saaten und Körnern, darunter Brauner Reis, Haferflocken, Hirse, Sorghum, Schwarzer Klebreis. Um Zakkokumai zuzubereiten gibt man 1- 1 1/2 Eßl. davon zu 125g ungekochten Reis und kocht den Reis wie gewohnt.
Das Produkt selber ist aber nicht zum Mischen gedacht. Man soll es so zubereiten, wie es ist, aber das wäre mir doch ein bisschen zu körnig ;)
So sieht der gekochte Zakkokumai aus. Es schmeckt durch die Körner natürlich etwas anders, einfach kerniger ;)
Ich werde beim nächsten Mal die gekaufte Mischung etwas verändern, in dem ich noch schwarzen Sesam und mehr schwarzen Klebreis hinzufüge. Ich hoffe, damit eine leichte Färbung des Reis zu bekommen.


Tipp:
Wer zuhause verschiedene Saaten und Körner hat kann sie ja mal zu gleichen Teilen mischen und als Zakkoku ausprobieren.  

5 comments

25. November 2010 um 13:04

Man kan auch Reis mit Kürbis kochen, dann wird er so schön gelb-orange. Oder was ich auch gerne tue - ich mische normalen Reis mit Wildreis oder Vollkornreis. Ist auch eine schöen Abwechslung :)

Törtchen
25. November 2010 um 16:19

Es gibt von Uncle Bens auch Equilinia, das ist eine Mischung aus Reis und Getreide. Wird leider nur noch von wenigen Supermärkten geführt, ist aber sehr lecker :)

25. November 2010 um 17:46

Danke Token und Törtchen für die Tipps!
Ich werde mal beim nächsten Einkauf nach dem Equilinia Aussschau halten.
Kürbisreis habe ich noch nicht gemacht, aber Reis mit Süsskartoffeln oder Taro habe ich schon gemacht. Beides ist sehr lecker! Kürbis probier ich noch aus.

Anonym
12. Oktober 2014 um 14:19

Klebreis kocht man nach der Quellmethode, oder? Ich koch ja nicht so, dass es asiatisch schmeckt und spar mir deswegen das Geld. Ich müsste relativ weit fahren um an den Reis zu kommen und zweckentftemde frevelhafter Weise einfach Milchreis. Der backt, also klebt, nämlich auch schön, wenn er in doppelter Menge Flüssigkeit mit Deckel vor sich hin dämpft, gerade wenn ich Onigiri mach und an den komm ich hier sehr günstig.

Ich ersetze dann gerne mal einen Teil der Flüssigkeit durch passierte Tomaten(oder auch Pizzatomaten, weil die so schön gewürzt sind ) oder ich schwitze Zwiebeln an, lösch die mit Brühe ab und koch damit dann den Reis oder nehme für die süße Variante auch ganz gerne mal die namensgebende Milch(Mandelmilch gibt auch einen tollen Geschmack). Das geht auch mit anderem Reis! Kriegt dann halt eine andere Konsistenz(ich hab mal Basmati in Milch gekocht ganz früher mangels Alternative, das blieb bröckelig wie immer, schmeckte aber gut. Nicht wie Milchreis, aber gut) und durch die heiße Milch von alleine eine leichte Süße, die aber auch sehr gut zu bitterer Füllung passt, was in den asiatischen Küchen ja doch öfter mal vorkommt.

Was auch unfassbar lecker ist und kalt wirklich richtig gut kommt: Apfelreis. Zwei relativ große Äpfel(oder entsprechend mehr kleinere) auf 250 Gramm Milchreis(oder Klebreis). Äpfel schälen(die Schalen bleiben nach dem Kochen irgendwie vermehrt zwischen den Zähnen hängen), in Spalten schneiden und die dann quer in feine Scheiben schneiden. Größere Stücke kriegt man hinterher schlecht verteilt. Ich mach auf die Menge noch zwei Teelöffel Zucker ans Kochwasser. Dann wird es leicht süß. Man kann den Zucker auch weglassen oder mehr süßen, muss man ausprobieren. Ich bring also die doppelte Menge Wasser zum kochen, schmeiß die Apfelstücke, den Zucker und ein Mü Salz rein(gehört finde ich in jedes süße Gericht), kipp dann den Reis rein, Deckel drauf, Herd aus, Topf auf der Platte lassen, das Übliche. Die Äpfel schwimmen oben. Das kann man nicht verhindern, macht aber auch nix. Je nach Topf und Platte und so, also je nach Wärmeverlust ist der Reis ganz normal nach 25-30 Minuten fertig und das Wasser weg. Dann kann man den Deckel öffnen und die Äpfel unterrühren und genießen. Beim Abkühlen wird der ganze Schlonz deutlich klebriger(zumindest mit Milchreis), deswegen packe ich meine Onigiri ganz gerne wenn der noch warm ist. Soll der doch dann anziehen und mich nicht im Handling nerven :D

Dazu passt suuupergut Zimt(und Zucker), den man entweder unterrühren kann. Oder man nimmt ihn quasi als "süßes Furikake" mit, was ich gerne mach, weil der Zucker da drin ja auf dem kalten Reis sich nicht sofort auflöst, wenn ich vorm abbeißen ein bisschen draufstreu und das doch sehr weiche Gericht damit etwas knusprig wird. Man kann auch etwas Apfelmus ins Kochwasser geben oder einen Teil des Wassers durch Apfelsaft ersetzen, dann wird es apfeliger. Mir persönlich schmeckt das gar nicht, ich mag da nur Wasser am liebsten, dann hat man die Apfelstücke und im Reis eine ganz feine Note. Ich liebe das.

Knackig-saftige Äpfel eignen sich am Besten.

Oder ich nehm eine eher dünne Suppe, bring sie zum Kochen und gare damit den Reis. Immer nach der Quellmethode. Das schmeckt dann richtig nach was und man braucht trotzdem keine Soße. Finde ich super. Reis naturell ist kalt nicht sooo mein Favorit, da helfen dann auch ein paar mitgegessene gebratene Gemüse oder so nichts. Warm finde ich das super, aber die Möglichkeit hab ich meistens nicht. Deswegen finde ich es so praktisch, wenn ich den Geschmack einfach mit reingare. Ich hab immer verschiedene Sorten eingefroren, meist als Onigiri, weil ich die in der Frischhaltefolie am einfachsten essen kann. Am Schreibtisch dürfen wir nicht essen und meist ess ich draußen mit den Rauchers(ich geh aber erst runter, wenn die fertig mit quarzen sind. Dann ist es so unpraktisch in der einen Hand den Teebecher zu haben und dann irgendwie mit dem Essen zu hantieren, wenn Essen und besteck festgehalten werden müssen.

Anonym
12. Oktober 2014 um 14:20

Schon wieder zu lang...

Im Moment finde ich Champignon-Steinpilz-rahm und Kürbissuppe als Basis unfassbar lecker.

Ist alles total unasiatisch, aber schweinelecker. Und praktisch. Ich leg die tiefgefrorenen Dinger einfach abends in den Kühlschrank, manchmal auch einfach in die Küche, so schnell werden die auch nicht schlecht, ich verwende kein Fleisch, und wenn wäre das auch durchgegart, Eier nur in (Pfann-)Kuchen, also auch durchgegart, oder in Mayonnaise(die Sachen kommen natürlich in den Kühlschrank) . Fisch findet man bei ir auch nicht und Milchprodukte sind gekocht auch recht stabil. Bis das keine Kühlschranktemperatur mehr hat vergehen eh einige Stunden, meine Küche ist unbeheizt und im Hochsommer kommt es auch eigentlich in den Kühli. Wie auch immer. Morgens leg ich mein Päckchen(ich packe die in Frischhaltefolie, die sind dann mit etwas Übung dicht) einfach in den Wasserkocher, bevor ich ihn anschalte(ganzer Liter, großer Becher Tee zum Frühstück, kleine Thermoskanne für den Weg, also nix verschwendet) und fisch ihn dann raus. Bis ich fertig gefrühstückt habe, ist der außen nicht mehr so heiß und der Reis wieder weich und ich kann das einpacken. Kostet mich morgens praktisch keine Zeit und ich liebe es

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