Donnerstag, 29. August 2013

Rezept: Yaki-Onigiri (gebratene/ gegrillte Onigiris)

Heute stelle ich euch das Rezept zu den Yaki-Onigiris vor, die ich in dieses Bento gepackt habe. Yaki-Onigiris sind eigentlich ganz schlichte Onigiris nur aus Reis ohne Füllung. Aber durch das Braten und Bepinseln mit Soja-Sauce bekommen sie nicht nur ein attraktives Aussehen, sondern einen ganz tollen Geschmack. Mit diesen Onigiris bringt man etwas Abwechslung in die Welt der Reisbällchen :)

Ich habe hier auf dem Blog schon zwei Varianten vorgestellt. Einmal die Okaka Onigiris und die Onigiris wie aus einem japanischen Konbini in spezieller Folie.
Onigiris sind in Japan ein sehr beliebter Snack und auch Bestandteil eines Bentos. Es gibt sie nicht nur in der bekannten dreieckigen Form, sondern auch rund oder zylinderförmig, in groß und in klein. Ich habe auch schon mal welche in Würfelform gesehen.
Traditionell werden Reisbällchen mit den Händen geformt, aber es gibt auch spezielle Formen aus Plastik, die ich ganz praktisch finde. Denn die Reisbällchen werden damit gleichmäßiger in der Größe und es klebt kein Reis an den Händen.

Yaki-Onigiris kann man auf verschiedene Weisen zubereiten. In Japan werden sie meist richtig gegrillt auf dem Gasherd. Da die meisten von uns keinen Gasherd und auch nicht das dazugehörige Equipment haben, können sie auch ganz praktisch in einer Pfanne gemacht werden ;)
Für die simpelsten Yaki-Onigiri braucht man nur gekochten Reis und Soja-Sauce. Ich stelle heute noch eine weitere Variante mit Miso vor. Beide Sorten schmecken gut, aber die mit Miso ist raffinierter.
Wer möchte, kann auch ein paar geröstete Sesamkörner in den gekochten Reis mischen. Das gibt den Onigiris auch noch einen nussigen Biss. Einfach ausprobieren!

Zutaten für 4 Onigiris:

400g gekochten Sushi-Reis (am besten frisch gekocht, damit das Onigiri gut zusammenhält, aber wenn man kalte Reisreste verwendet, sollten diese in der Mikrowelle richtig warm gemacht werden! Und bitte nur Sushi-Reis verwenden, bei Verwendung von anderen Reissorten fällt das Onigiri auseinander!)
2 Eßl. Soja-Sauce
oder
10g Miso-Paste
1 1/2 Teel. Zucker
1 1/2 Teel. Sake/ Sherry 


Den frisch gekochten Reis kurz abdampfen lassen, damit er beim Formen die Hände nicht verbrennt.
Die Zutaten für die Miso-Onigiri gut verrühren.
Die runden Onigiris habe ich mit der Hand geformt. Dazu sollte man ein Schälchen mit kaltem Wasser bereitstellen, um die Hände damit zu befeuchten. Denn sonst klebt der Reis wie verrückt.
Die Dreieckigen habe ich mit einer Form gemacht :)
Die Pfanne ohne Öl erhitzen. Die Onigiris hineinlegen und etwa 2 Minuten anrösten lassen. Die Hitze kann ruhig höher eingestellt werden. Sobald auf der Unterseite der Reis schon etwas knusprig aber noch hell aussieht, vorsichtig wenden.
Nach dem Wenden die Onigiris mit entweder der Soja-Sauce oder dem Miso bestreichen. Das funktioniert am besten mit einem Pinsel.
Ich habe von jedem zwei gemacht. Die runden sind mit Miso.
Nun nochmals zwei Minuten die Unterseite knusprig werden lassen. Und wieder wenden. Jetzt heisst es aber: runter mit der Hitze, sonst werden die Onigiris schnell schwarz, vor allem die mit Miso.
Auch die andere Seite der Onigiris bestreichen. Nach dem Bestreichen kann man schon mal die Onigiris kurz anheben, um zu schauen, wie lange sie noch brauchen. Sie sollten eine schöne Röstfarbe erhalten.
Haben sie eine schöne Farbe wie auf dem Foto links, dann kann man sie wieder wenden und die andere Seite bräunen.
Dann sind sie auch schon fertig. Die Zubereitung ist etwas aufwendiger, aber es lohnt sich :)  





Dann noch in eine passende Onigiri-Bentobox gepackt und man hat eine leckere Mahlzeit. Hier, hier und hier habe ich mal diese speziellen Boxen vorgestellt.
Zwar verlieren die Yaki-Onigiris im Bento ihre Knusprigkeit, aber der leckere Geschmack und die leicht festere, zähe gebratene Aussenschicht bleibt :)

13 comments

29. August 2013 um 22:07

Genau so eine Anleitung habe ich gesucht, danke :)

LG Anke

30. August 2013 um 07:27

Das wird meine Tochter freuen!

30. August 2013 um 10:32

Die habe ich neulich auch gemacht. Super lecker!

30. August 2013 um 17:12

tolle Idee, danke, wird demnächst nachgemacht ^-^

2. September 2013 um 20:05

@Anke Borkenhagen Gern geschehen!

2. September 2013 um 20:17

@Chris :)

2. September 2013 um 20:18

@Blackii Mal etwas anderes! Wir finden sie auch superlecker. Die brauchen aber halt etwas länger in der Zubereitung und es passen nicht so viele in die Pfanne ;)

2. September 2013 um 20:19

@Darya B. Ich hoffe, sie schmecken dir genauso gut wie uns :)

19. März 2014 um 12:30

Ich scheine einfach zu blöd für sowas zu sein. Wenn ich versuche den Onigiri in der Pfanne zu wenden klebt immer der ganze Reis am Boden fest. Der fällt immer auseinander, wenn er noch warm ist. Was eine Sauerei. Sollte man nicht doch ein bisschen Öl in die Pfanne geben ? Herrje, ich probiers weiter.

19. März 2014 um 16:48

@Manuel2005 Verwendest du eine beschichtete Pfanne? Bestehen deine Onigiris aus Sushi-Reis? Bei mir fällt nichts auseinander.
Falls du doch keinen anderen Fehler findest, dann versuche es mit ein wenig Öl. Ich hoffe, es klappt dann damit :)

Anonym
31. August 2014 um 14:27

Kann man die auch einfrieren oder werden die dann pappig oder so?

19. September 2014 um 10:44

@AnonymjEinfrieren kann man die auch, nur sind die nicht mehr knusprig. Und damit sie genießbar werden, muss man sie in der Mikrowelle auf jeden Fall warm machen. Sonst fallen sie auseinander.

Anonym
11. Oktober 2014 um 19:54

Ich hab eine Onigiri-to-go-Box, also halt so ne Dreieckige mit Gesicht und so. Da lege ich Klarsichtfolie drauf und stopf die dann mit dem Reis in die Form. Das eignet sich nicht so zum Braten(okay, wenn man die Folie abmacht natürlich schon), aber zum Einen isst sich das super sauber mit der Folie, zum anderen kann man die dann seeeehr praktisch einfrieren und wenn man es erstmal raus hat, dann sind die so dicht eingepackt, dass man sie in's Wasserbad schmeißen kann zum aufwärmen oder auch im Dämpfer. Das ist irre praktisch. Und man kann sie auch ohne die Box gut mitnehmen. Mir sind Bentoboxen etwas teuer und ich bin zu faul zum abwaschen mit der Hand. Deswegen nehm ich flache Lock-und-Lock-Dosen aus meinem Bestand, mit denen ich früher nicht viel anfangen konnte. Wenn die zu groß sind(oder der Tag zu kurz), dann kann ich so die Onigiri auch einfach so in die Vortasche meiner Handtasche stecken. Da passiert der ja nicht viel

Ich mag es nicht sooo gerne asiatisch, deswegen mach ich oft etwas, dass man als zu trockenes Risotto bezeichnen könnte und quetsch das dann in die Form. Dank der Folie macht es auch nichts, wenn es doch mal etwas saftig ist

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