Samstag, 26. Juli 2014

Rezept: Coffee Crushed Jelly

Das Rezept habe ich von Marichans Blog. Als ich ihr Foto gesehen habe, lief mir schon das Wasser im Munde zusammen. Denn ich liebe alles, was nach Kaffee schmeckt, obwohl ich kein regelmäßiger Kaffeetrinker bin. Aber Eiskaffee, Kaffeeeis, Kekse, Kuchen und Torten, die nach Kaffee schmecken, kann ich nicht widerstehen.

Da das Rezept so supereinfach ist, habe ich es auch gleich ausprobiert. Nur leider hatte ich keine Agartine, sondern nur Agar-Agar aus dem Asia-Shop. Da dachte ich mir, ich nehme einfach mal das stattdessen. Doch leider war es zuviel gewesen (ich meine aber nicht ganz 10g verwendet zu haben). Denn Agartine enthält nur 20% Agar-Agar ;)
Deswegen ist meine erste Ladung etwas zu fest geraten, aber ansonsten war es auch schon sehr lecker :)

Aber dann habe ich mir ein Päckchen Agartine gekauft und konnte das Coffee Crushed Jelly mit der richtigen Konsistenz machen. Ich muss sagen, es ist noch leckerer und genauso wie ich mir es eigentlich vorstellt hatte.
Ich habe dieses Coffee Jelly mittlerweile schon mehrere Male gemacht. 
Da man es nicht pur isst, sondern mit etwas Vanillesauce, Sahne oder ähnlichem, habe ich das Jelly auch jedes Mal mit etwas anderem serviert. Und mein Favorit ist fertige Vanille-Dessert-Sauce aus dem Tetrapak (so eine Dänische). Dann kommt gezuckerte Kondensmilch. Auch mit Vanille-Sojamilch ist es sehr lecker (dann ist das Rezept sogar vegan)

So sieht die Packung Agartine aus. Man findet sie bei den Backzutaten. Dort, wo auch die Gelantine ist. Ich habe meine Packung von Kaufland. Sie kostete 99 Cents und reicht für 3 Zubereitungen.








 Da ich kein Instant-Kaffeegranulat habe, habe ich einfach statt dem Wasser frisch aufgebrühten Kaffee genommen. Hier kann man nach eigenem Geschmack die Stärke des Kaffees wählen. Die restlichen Zutaten habe ich übernommen.

Zutaten für 4 Portionen (Original-Rezept):
550 ml Wasser
1 Tüte Agartine (10 g)
2 EL Instant-Kaffeegranulat (oder 6 g löslicher Espresso)
3 EL Zucker

Die Zubereitung habe ich einfach von der Packungsrückseite übernommen.
So habe ich 200ml von meinem frisch gebrühtem Kaffee genommen und mit einem Tütchen Agartine und dem Zucker zum Kochen gebracht. Danach weitere 2 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss noch den restlichen Kaffee dazugeben.
In eine Form geben und abkühlen lassen. Sie wird dabei schon recht schnell fest, ganz anders als Zubereitungen mit Gelantine.

Wenn das Ganze abgekühlt ist, noch für einige Stunden im Kühlschrank richtig kalt werden lassen. Das schmeckt so am besten.

Zum Servieren einfach auf vier Gläser verteilen und mit Vanillesauce, usw. genießen.

Ich bekomme wieder Lust darauf. Vielleicht mache ich gleich einfach eine Ladung mit koffeinfreiem Kaffee. So kann ich heute Abend noch eine leckere Portion davon essen ohne hellwach zu bleiben ;)
 

5 comments

26. Juli 2014 um 12:57

Also ich bin bei weitem kein Profikoch oder Spezialist für Getränke, habe aber doch ein wenig Erfahrung beim Testen :-). Aber: Kann man statt Argartine nicht auch Gelatine nehmen?

26. Juli 2014 um 23:20

(lach) knapp 10 g Agar auf 550 ml ... das "Gelee" muss doch schon fast kristallin, bröckelig-hart gewesen sein ;-)
Ich hab's vorhin schnell nachgekocht (1 gestrichener TL Agar) auf 275 ml Kaffee. Da ist die Konsistenz angenehm. Die (deutsche) Dosieranleitung auf meinem Agar hätte mich notfalls vor Schlimmerem bewahrt, aber ich kenn das Zeugs nun lange genug ;-) Im Fehlerfall kann man es übrigens wieder Erwärmen/Verflüssigen und Nachdosieren. Leider kann ich mein Gelee jetzt mitten in der Nacht nicht mehr testen (ich will ja irgendwann noch schlafen). Naja, morgen ist auch noch ein Tag -- an dem es leider wieder nur regnen wird. Diese Gelees sind ja eigentlich genial bei Hitze... Aber vielleicht passiert ja demnächst noch was Richtung Sommer.

28. Juli 2014 um 07:43

Das freut mich ja, dass dir das Jelly auch so gut schmeckt. Das Originalrezept verwendet übrigens weniger Wasser und mehr Zucker, aber nach einigem Herumprobieren, fand ich ich das Mengenverhältnis so am besten.^^
Ach ja, und im Original wird natürlich auch keine Agartine verwendet. Die gibt es in Japan gar nicht. Im Rezept steht 8 g gemahlene Gelatine. Was auch die obige Frage im Kommentar beantworten sollte.
Nimmt man Agar Agar sollten 4 g ausreichend sein, schätze ich.
Liebe Grüße sendet dir Mari

28. Juli 2014 um 22:14

So, mittlerweile ist das Gelee vernascht. Die Konsistenz war angenehm, die Süße auch. Ein tolles Dessert. Ich hatte Mandelmilch dazu gegeben -- das hat uns sehr gut geschmeckt.

20. August 2014 um 00:15

Das sieht toll aus, werde ich mal nachmachen!

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