Montag, 9. Dezember 2013

Testlauf: Hoshigaki, an der Luft getrocknete Kaki (Teil 2)

Hier kommt nun der leicht verspätete zweite Teil meines Testlaufs mit Hoshigaki. Leider hatte ich am Wochenende keine Zeit gehabt zu bloggen.

Unter meinen ersten Probanden gab es leider schon zwei Fails. Die Früchte waren wohl einen Ticken zu reif gewesen, denn sie wurden an ihrer Schnur immer saftiger, schrumpften dabei aber auch brav. Doch sie wurden auch aussen feucht und klebrig, so dass sie Schimmel ansetzen :(

Die anderen sehen gut aus. Vor allem die vier, die ich später angefangen habe. Die Früchte waren definitiv nicht so reif als sie an den Start gingen. Und die sind gut geschrumpft und aussen schön trocken. Innen nicht weich, leicht gummig, würde ich sagen.

Und jetzt nach einer Woche ist der Zeitpunkt gekommen, die Früchte von aussen leicht zu massieren. Dabei vorsichtig sein. Die äussere schon trockene Schicht soll unversehrt bleiben und nicht reissen. Das ist mir bei einer passiert und am Riss kommt schon das feuchtere Innere heraus. Die Überlebenschance für diese Frucht sieht meiner Meinung nach schlecht aus. Die wird bestimmt auch noch schimmeln :'(

Nun muss man fleissig jeden zweiten Tag die Früchte vorsichtig massieren.

Ich hoffe, dass am Ende der vier Wochen noch eine Frucht übrig bleibt. Vielleicht sollte ich die Verdorbenen mit neuen auffüllen. Denn jetzt weiss ich ja worauf ich achten muss.

In einer Woche gibt es dann den nächsten Zwischenbericht. Drückt mir die Daumen, dass keine der Kakis auf der Strecke bleibt :)

6 comments

9. Dezember 2013 um 23:27

Schade dass es bei dir Opfer gab...
Bei mir siehts bis jetzt (Tag 6) gut aus, sie sind aussen trocken, innen leicht weich (ja, ich konnte nicht widerstehen sie anzugrabbeln), definitiv geschrumpft. Dann werd ich morgen mal neue kaufen und die alten vorsichtig massieren.
Meine waren übrigens verschiedene Farben, aber sehr hart.
Und da ich keine mit Stiel gefunden habe und Zahnstochern nicht vertraue, hab ich kleine Kerben oben eingeschnitzt, sodass ich mit nem Schaschlikspiess unter den Blättern durchstechen und dann n Band durchziehen konnte. Bisher hälts.

Anonym
10. Dezember 2013 um 20:48

Meine haben alle nicht überlebt. Aber die Früchte waren wohl doch zu reif. In meiner reifekammer namens Küche ist ganz gut und Schlafzimmer auch. ;-) kannst ja mal vorbeischauen

12. Dezember 2013 um 09:31

@mysli Es freut mich, dass alles bei dir bis jetzt glatt läuft. Ich habe auch noch mal welche aufgehangen. Und dieses Mal ganz harte, die noch hellorange oder sogar leicht gelb sind. Mal schauen, ob es damit besser geht.
Es ist vielleicht gar nicht so einfach wie ich mir das vorgestellt habe. Aber jetzt weiss ich ja schon ein bisschen mehr :)

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

12. Dezember 2013 um 09:32

@Anonym Hoffen wir, dass es am Ende etwas Leckeres zum Probieren gibt! ...und nicht nur verschimmelte Kaki ;)

16. Dezember 2013 um 22:22

Argh! Mir ist eine von den alten heute beim Massieren eingerissen q.q Die neuen machen sich bisher wider Erwarten ganz gut. Und wie siehts bei dir aus? XD

23. Dezember 2013 um 20:42

@mysli ja, beim Massieren muss man aufpassen. Hat die beschädigte Frucht danach angefangen zu schimmeln?

Bei mir gab es einige Opfer. Z.Zt. sind es nur noch 3 Stück und zwei davon sind vielleicht in einer Woche fertig :)

Wünsche dir noch ein schönes Weihnachtsfest!

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